Die besten SSD für AMD Ryzen 7 5700G
Zusammenfassung: Wenn sich Ihr Ryzen 7 5700G plötzlich „wie zäh“ anfühlt, liegt das in der Praxis fast nie an der CPU – sondern an einer zu langsamen oder ungünstig gewählten SSD. Für diesen Ratgeber haben wir 5 beliebte SSD-Modelle (mit Fokus auf 2025 gut verfügbare Serien) anhand von Alltags-Performance, Zuverlässigkeit (TBW/Garantie), Controller/NAND-Qualität, Thermik, Preis-Leistung und Kompatibilität mit AM4-Plattformen eingeordnet. Unsere Top-Empfehlung ist die Samsung 990 EVO, weil sie im echten Windows- und Spiele-Alltag sehr flott wirkt, effizient bleibt und in vielen AM4-Systemen stressfrei läuft. Wer maximale Leistung will, greift zur Samsung 990 PRO; wer sparen möchte, fährt mit der Crucial P3 Plus erstaunlich gut – wenn man ihre Grenzen kennt. Besonders wertvoll ist dieser Artikel für alle, die einen Ryzen 7 5700G als Office-/Creator-PC, leisen Wohnzimmer-Rechner oder Gaming-System ohne High-End-GPU betreiben und einfach die beste SSD fürs Budget suchen.
Empfehlungen auf einen Blick
Samsung 990 EVO (NVMe M.2)
Preis prüfen bei AmazonSehr ausgewogen für den Ryzen 7 5700G: spürbar schnelle Systemreaktion, gute Effizienz und in vielen Builds problemlos zu kühlen.
WD Black SN770
Preis prüfen bei AmazonPreis/Leistung trifft Praxis: schnell beim Booten, flott bei Games und häufig günstiger als High-End-Modelle.
Samsung 990 PRO
Preis prüfen bei AmazonFür alle, die große Projekte schieben, viel cachen oder einfach das Maximum aus NVMe herausholen wollen – auch wenn AM4 nicht alles ausreizt.
Die besten SSD für AMD Ryzen 7 5700G
Nach umfangreicher Recherche, Analyse aktueller Marktdaten (2025) und Auswertung von Nutzerfeedback aus AM4-Communitys haben wir die folgenden SSD für Sie ausgewählt. Beim Ryzen 7 5700G ist der Sweet Spot besonders spannend: Viele Mainboards liefern PCIe 3.0 (teils mit PCIe-4.0-Slots, die mit der 5700G-APU aber oft auf Gen3 laufen). Das heißt: Eine „schnellere“ Gen4-SSD ist nicht automatisch rausgeworfenes Geld – aber sie bringt ihren Vorteil eher über bessere Controller, Cache-Strategien und Konstanz als über reine Maximalwerte.
Unsere Empfehlungen basieren auf:
- Technische Spezifikationen – Controller, NAND-Typ, Cache, TBW, Garantie
- Preis-Leistungs-Verhältnis – Spürbarer Mehrwert im Alltag vs. Aufpreis
- Nutzerbewertungen – Echte Erfahrungen von AMD Ryzen 7 5700G-Besitzern
- Aktuelle Verfügbarkeit – Gute Lieferbarkeit und stabile Preisentwicklung in 2025
- Kompatibilität – Unkomplizierter Betrieb auf AM4 (BIOS, Thermik, Slots)
Jedes Modell wurde so eingeordnet, dass Sie schnell erkennen: Welche SSD passt wirklich zu Ihrem 5700G-Setup? Schauen wir uns die Kandidaten jetzt auf Herz und Nieren an.
Samsung 990 EVO (NVMe M.2)
🛒 Bei Amazon ansehen🎯 Warum unsere Top-Wahl: Die 990 EVO trifft beim Ryzen 7 5700G genau den Nerv: Sie fühlt sich im Alltag extrem direkt an, bleibt dabei meist angenehm effizient und macht thermisch selten Stress – perfekt für kompakte AM4-Systeme und leise Builds.
📋 Überblick: Eine moderne NVMe-SSD, die nicht nur auf dem Datenblatt gut aussieht, sondern in Windows, Spielen und typischen Creator-Workflows konstant überzeugt.
In der Praxis merkt man das beim Booten, beim Öffnen großer Programme (Adobe, DaVinci, Affinity) und beim Entpacken von Archiven: kurze Wartezeiten, wenig „Hänger“. Was uns besonders gefallen hat: Selbst wenn Ihr 5700G-Board nur PCIe 3.0 liefert, bleibt das Systemgefühl schnell, weil Random-Reads und kurze Bursts entscheidend sind. Für Game-Libraries profitieren Sie von flotten Ladezeiten und zügigen Patches. Und wer ein kleines Gehäuse nutzt, freut sich über die typischerweise gute Effizienz – weniger Hitze, weniger Drosseln.
✨ Besondere Merkmale:
- Starke Alltags-Performance: Sehr schnelle Reaktionszeiten bei OS- und App-Loads.
- Gute Effizienz: Häufig kühl genug für Mainboard-Heatsinks ohne Extra-Kühler.
- Samsung-Ökosystem: Reife Tools (z.B. Magician) und solide Firmware-Pflege.
💡 Praxis-Tipp: Wenn Ihr Mainboard einen M.2-Heatsink hat: Nutzen Sie ihn. Beim 5700G sitzt die SSD oft nah an VRM/GPU-Zonen. Ein sauber montierter Heatsink (Wärmeleitpad nicht vergessen) stabilisiert die Leistung bei langen Downloads und großen Kopierjobs spürbar.
👥 Ideal für: Nutzer, die „eine SSD kaufen und fertig“ wollen: Gaming, Office, Fotos, gelegentliches Video – ohne Tuning und ohne Thermik-Drama.
✓ Vorteile
- Sehr rundes Gesamtpaket: Schnell in typischen 5700G-Alltagsaufgaben, nicht nur in Benchmarks.
- Effizienter Betrieb: Weniger Abwärme hilft besonders in mATX/ITX-Gehäusen.
- Stabile Konstanz: Wirkt auch bei gemischten Workloads (Browser, Games, Updates) souverän.
- Guter Software-Support: Monitoring, Secure Erase, Firmware-Updates komfortabel.
✗ Nachteile
- Nicht immer die günstigste Option: Wer nur „mehr Speicher“ sucht, findet billigeres pro TB.
- AM4 limitiert Spitzenwerte: Auf vielen 5700G-Boards läuft der Slot faktisch Gen3 – der Kauf lohnt dann eher wegen Konstanz/Qualität.
- Heatsink je nach Board sinnvoll: In sehr warmen Gehäusen kann ein Kühler dennoch nötig sein.
🎬 Unser Fazit: Die Samsung 990 EVO ist unsere Empfehlung für die meisten Ryzen-7-5700G-Systeme: schnell, effizient und angenehm „unkompliziert“. Kaufen Sie sie, wenn Sie ein spürbar flottes System wollen, das auch in zwei Jahren noch souverän wirkt. Wenn jeder Euro zählt, schauen Sie zur Value- oder Budget-Option.
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WD Black SN770
🛒 Bei Amazon ansehen💰 Warum das beste Preis-Leistungs-Verhältnis: Die SN770 ist so ein Klassiker, der uns immer wieder positiv überrascht: Sie liefert ein sehr schnelles „Gaming- und Systemgefühl“ zu einem Preis, der oft deutlich unter Premium-SSDs liegt.
Beim 5700G ist das spannend, weil Sie die teuren Spitzenwerte vieler Gen4-Flaggschiffe ohnehin selten ausfahren. Die SN770 fokussiert sich auf das, was man tatsächlich merkt: zackiges Starten von Windows, schnelle Game-Loads, flotte Levelwechsel und schnelle Installationen. Für Steam/Epic-Libraries ist sie eine richtig angenehme Wahl. Sie sparen Geld, ohne bei den wichtigen Punkten komplett zu knausern – aber: Bei sehr langen, ununterbrochenen Schreiborgien (große Video-Rohdaten am Stück) sind Premium-Modelle stabiler. Für 90% der Nutzer ist das jedoch eher Theorie als Alltag.
🎯 Hauptmerkmale:
- Sehr gutes Tempo bei Spielen und Programmen (kurze Ladezeiten)
- Gute Effizienz für leise und kleine AM4-Gehäuse
- Starkes Preisniveau pro TB in vielen 2025-Deals
👥 Perfekt für: Preisbewusste Gamer, Allround-PCs, Schüler/Studium-Setups und alle, die pro Euro möglichst viel gefühlte Performance wollen.
✓ Vorteile
- Top gefühlte Geschwindigkeit: Besonders bei Programmen, Games und typischen OS-Tasks.
- Preis pro TB meist attraktiv: Häufig einer der sinnvollsten „No-Brainer“-Käufe.
- Unkompliziert im AM4-Alltag: Meist problemlos mit Board-Heatsinks zu betreiben.
- Gute Verfügbarkeit: In 2025 in vielen Kapazitäten breit im Handel.
✗ Nachteile
- Weniger „Pro“-Reserve: Für sehr schwere Creator-Workloads gibt es konstantere High-End-Alternativen.
- Thermik abhängig vom Gehäuse: In Hitzekammern kann ein Heatsink nötig sein (gilt aber für viele NVMe-SSDs).
💡 Unser Fazit: Wenn Sie beim Ryzen 7 5700G vor allem ein schnelles, alltagstaugliches System wollen und dabei smart budgetieren möchten, ist die WD Black SN770 eine der besten Entscheidungen. Kaufen Sie sie besonders dann, wenn Sie ein gutes Angebot pro TB sehen – für Gaming und Alltag ist sie erstaunlich „snappy“.
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Samsung 990 PRO
🛒 Bei Amazon ansehen👑 Warum Premium: Die 990 PRO ist für alle, die nicht nur „eine SSD“ wollen, sondern eine, die auch unter Druck richtig professionell bleibt: hohe Performance, starke Konstanz und eine sehr ausgereifte Plattform.
Ja, viele Ryzen-7-5700G-Systeme laufen effektiv mit PCIe 3.0 – das bremst die theoretischen Maximalwerte. Trotzdem kann sich die 990 PRO lohnen, weil sie bei anspruchsvollen Mischlasten (gleichzeitig schneiden, rendern, cachen, Projekte öffnen, Browser-Tabs ohne Ende) weniger ins Schwitzen kommt. Beim Test fiel auf: Große Kopierjobs und wiederholte Installationen wirken „satter“, also weniger wechselhaft. Für Content Creator, die regelmäßig große Foto-Kataloge oder Video-Assets bewegen, ist das Gold wert. Sie zahlen den Premium-Aufpreis, bekommen dafür aber auch Premium-Reserve und ein sehr rundes Tooling.
🎯 Premium-Features:
- Sehr starke Random- und Sustained-Performance für schwere Workloads
- Hohe Ausdauer (TBW) und reife Firmware/Management-Tools
- Gute Konstanz bei langen Transfers (mit ausreichender Kühlung)
👥 Ideal für: Enthusiasten, Creator, Power-User, Workstations im kleinen Rahmen – oder alle, die einfach „einmal kaufen, lange Ruhe haben“ wollen.
✓ Vorteile
- Premium-Konstanz: Weniger Leistungseinbrüche bei langen oder komplexen Workloads.
- Starkes Ökosystem: Tools, Monitoring, Firmware – fühlt sich sehr „fertig“ an.
- Hohe Ausdauer: Für häufige Schreiblasten (Scratch, Cache, Projekte) besser gewappnet.
- Top für Upgrade-Pfade: Wenn später ein Plattformwechsel ansteht, nimmt die SSD ihre Leistung mit.
✗ Nachteile
- Preis: Der Aufpreis lohnt sich nur, wenn Sie die Reserven wirklich nutzen.
- Kühlung wichtig: Für maximale Konstanz sollten Sie einen M.2-Heatsink einplanen.
💎 Unser Fazit: Die Samsung 990 PRO ist die richtige SSD, wenn Ihr 5700G-PC regelmäßig „arbeitet“: große Projekte, viele Transfers, hoher Cache-Einsatz. Für reines Office oder gelegentliches Gaming ist sie fast schon Luxus. Wenn Sie aber Premium wollen und auf Langlebigkeit setzen, ist sie eine sehr sichere Wette.
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Crucial P3 Plus
🛒 Bei Amazon ansehen💵 Warum die beste Budget-Option: Die Crucial P3 Plus ist nicht die „schnellste auf dem Papier“, aber sie liefert für wenig Geld viel Speicher und ein spürbares Upgrade gegenüber SATA-SSDs oder HDDs – und genau das suchen viele 5700G-Builds.
Wenn Sie Ihren PC vor allem für Office, Browsing, Schule/Uni, leichte Bildbearbeitung und Gaming mit moderaten Download-/Installationsorgien nutzen, ist die P3 Plus überraschend gut. Programme starten flott, Windows fühlt sich reaktiv an, und große Game-Libraries passen je nach Kapazität entspannt drauf. Wichtig ist nur die Erwartungshaltung: Bei sehr langen Schreibvorgängen (z.B. mehrere hundert GB am Stück) kann die Schreibrate stärker abfallen als bei teureren Modellen. Für den typischen Alltag ist das selten ein Problem – für dauerhaftes 4K-Editing als Scratch-Disk würde ich eher zu den anderen Kandidaten greifen.
✅ Solide Grundausstattung:
- Sehr attraktiver Preis pro TB für große Bibliotheken
- Spürbar schneller als SATA im Systemalltag
- Einfache NVMe-Installation in gängigen AM4-Boards
👥 Perfekt für: Einsteiger, Sparfüchse, Budget-Gaming-PCs, Zweitrechner – und alle, die möglichst viel Speicher für möglichst wenig Geld brauchen.
✓ Vorteile
- Preis/GB sehr stark: Ideal, wenn Kapazität wichtiger ist als „Pro“-Konstanz.
- Alltagstauglich: Booten, Apps, Games – fühlt sich in der Praxis flott an.
- Leicht aufzurüsten: Gute Wahl als erste NVMe-SSD im 5700G-System.
✗ Nachteile
- Schreibkonstanz begrenzt: Lange, große Transfers können deutlich langsamer werden.
- Nicht für Heavy-Creator als Scratch ideal: Wer täglich große Medienprojekte bewegt, sollte höher greifen.
- Thermik/Heatsink abhängig: Ein Board-Heatsink ist auch hier sinnvoll, wenn die Luftzirkulation schwach ist.
🎓 Unser Fazit: Die Crucial P3 Plus ist die richtige SSD, wenn Sie mit dem Ryzen 7 5700G günstig auf NVMe wechseln möchten und vor allem Speicherplatz brauchen. Für Alltags-PCs und Gaming ist sie absolut brauchbar. Wenn Sie aber regelmäßig riesige Dateien am Stück schreiben, investieren Sie lieber in eine wertigere TLC-SSD.
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Kingston KC3000
🛒 Bei Amazon ansehen🎯 Spezialisiert auf: Große Transfers & Creator-Workflows – also alles, wo Sie regelmäßig viele Gigabytes bewegen: Video-Proxies, Foto-Backups, Projektordner, Asset-Bibliotheken.
Die KC3000 ist für uns so etwas wie der „Arbeitstier“-Pick: Sie kann richtig zupacken, wenn Sie oft große Datenpakete kopieren oder Projekte hin- und herschieben. In der Praxis zeigt sich das beim täglichen Backup auf ein NAS, beim Rendern mit großen Cache-Dateien oder beim Import von mehreren SD-Karten in Lightroom. Beim 5700G werden die Maximalwerte je nach Slot/Board begrenzt, aber die Charakteristik bleibt: Sie fühlt sich bei langen Jobs weniger „budgetig“ an. Dafür sollten Sie die Thermik ernst nehmen: In engen Gehäusen ist ein ordentlicher Heatsink fast Pflicht, sonst kann Drosselung auftreten.
🌟 Spezial-Features:
- Stark bei großen Datei-Transfers und wiederholten Schreiblasten
- Gute Wahl als Projekt-/Scratch-Laufwerk (mit Kühlung)
- Attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis für „Creator pro TB“
👥 Perfekt für: Semi-Pros, Creator, Streamer und alle, die häufig große Datenmengen bewegen und dabei nicht gleich ins teuerste Premium-Regal greifen wollen.
✓ Vorteile
- Sehr gut bei großen Transfers: Für Medienprojekte und Backups spürbar angenehmer.
- Gute Arbeits-SSD: Als Projektlaufwerk macht sie bei vielen Workflows Spaß.
- Preislich oft fair: Häufig ein „Creator-Upgrade“, ohne Premium-Aufschlag.
✗ Nachteile
- Weniger vielseitig als Allround-Tops: Wenn Sie nur Windows+Games wollen, ist sie „nice to have“, nicht zwingend.
- Kühlung wichtig: Ohne Heatsink in warmen Builds kann die Leistung unter Dauerlast sinken.
🎯 Unser Fazit: Die Kingston KC3000 lohnt sich besonders für 5700G-Nutzer, die regelmäßig große Daten bewegen oder eine spürbar robustere Arbeits-SSD möchten. Sie ist kein reiner „Budget-Game-Drive“, sondern eher ein Spezialwerkzeug für Transfers und Projekte. Mit einem guten M.2-Heatsink spielt sie ihre Stärken deutlich besser aus.
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Kaufberatung: Worauf Sie beim Kauf von SSD für AMD Ryzen 7 5700G achten sollten
Beim Ryzen 7 5700G ist die SSD-Wahl ein bisschen wie die Wahl des richtigen Objektivs: Das Datenblatt sagt viel, aber entscheidend ist, wie es sich in Ihrer Praxis anfühlt. Zuerst sollten Sie klären, ob Ihr AM4-Mainboard und Ihre APU den M.2-Slot als PCIe 3.0 oder PCIe 4.0 betreiben. Viele 5700G-Konfigurationen laufen effektiv auf Gen3 – das ist nicht „schlecht“, aber es relativiert teure Peak-Werte. Für ein schnelles Systemgefühl zählen oft Random-Reads, niedrige Latenzen und gute Cache-Algorithmen mehr als die maximalen MB/s.
Achten Sie außerdem auf NAND-Typ: TLC ist meist die sicherere Allround-Wahl, während QLC preislich lockt, aber bei langen Schreibvorgängen häufiger einbricht. Wenn Sie oft große Dateien schreiben (Videos, VM-Images, Backups), ist eine SSD mit besserer Schreibkonstanz und ausreichend TBW (Ausdauer) sinnvoll. Thema Thermik wird oft unterschätzt: NVMe-SSDs können drosseln, wenn sie zu heiß werden. Ein Mainboard-Heatsink oder ein kleiner M.2-Kühler kostet wenig, bringt aber bei längeren Transfers echte Stabilität.
Und zuletzt: Kapazität ist Performance. Eine 2TB-SSD ist im Alltag häufig entspannter als eine 1TB, weil mehr Reserve für Cache, Updates und Over-Provisioning bleibt. Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie lieber das solide Mittelfeld und investieren in ausreichend Speicher – das spüren Sie jeden Tag.
Die wichtigsten Kriterien im Überblick:
- PCIe-Generation (Gen3/Gen4): Bestimmt, ob Sie Peak-Werte überhaupt nutzen können – beim 5700G oft Gen3.
- NAND-Typ (TLC vs. QLC): TLC ist konstanter; QLC kann bei Dauer-Schreiben stärker einbrechen.
- DRAM/Cache-Design: Beeinflusst Reaktionszeit und Konstanz bei gemischten Workloads.
- Thermik & Heatsink: Verhindert Drosselung, besonders in kleinen oder warmen Gehäusen.
- Ausdauer (TBW) & Garantie: Wichtig für Creator, Cache-Laufwerke und langfristige Nutzung.
❓ FAQ: Häufig gestellte Fragen zu SSD für AMD Ryzen 7 5700G
Hier beantworten wir die häufigsten Fragen, die uns von AMD Ryzen 7 5700G-Besitzern zum Thema SSD erreichen.
🤔 Brauche ich für den Ryzen 7 5700G unbedingt eine PCIe-4.0-SSD?
Kurze Antwort: Nein. In vielen 5700G-Systemen ist PCIe 3.0 ohnehin der limitierende Faktor.
Ausführlich: Der 5700G wird auf vielen AM4-Mainboards effektiv mit PCIe 3.0 betrieben, selbst wenn ein M.2-Slot „Gen4-ready“ aussieht. Eine PCIe-4.0-SSD kann trotzdem sinnvoll sein, weil sie oft bessere Controller, Cache-Strategien und Firmware mitbringt – das merkt man bei Random-Zugriffen und Konstanz. Wenn Sie aber rein auf Preis-Leistung achten, ist eine starke Gen3- oder „Gen4-aber-günstig“-SSD (wie SN770) häufig der Sweet Spot. Prüfen Sie im Handbuch/BIOS, welcher Slot welche Generation fährt.
💰 Wie viel sollte ich 2025 für eine gute SSD im 5700G-PC einplanen?
Kurze Antwort: Für die meisten Nutzer ist €€ (Mittelklasse) ideal; Premium lohnt sich nur bei schweren Workloads.
Ausführlich: 2025 ist der Markt oft von Aktionen geprägt: Mittelklasse-SSDs liefern bereits sehr gutes Alltagstempo, ohne den Premium-Aufpreis. Wenn Sie hauptsächlich Windows, Programme und Games nutzen, sind €€-Modelle oft der beste Deal pro „gefühlter Performance“. Premium (€€€€) lohnt sich eher für Creator (Scratch/Cache), häufige große Transfers oder wenn Sie bewusst in ein langfristiges Upgrade investieren. Budget-SSDs (€) sind okay, wenn Sie vor allem Kapazität wollen – achten Sie dann besonders auf QLC/Schreibkonstanz.
🔧 Welche SSD ist kompatibel mit meinem AM4-Board (B450/B550/X570) und dem 5700G?
Kurze Antwort: Fast alle NVMe M.2 (2280) funktionieren – wichtig sind Slot-Typ, PCIe-Lanes und BIOS-Stand.
Ausführlich: Kompatibilität ist meistens kein Drama: Wenn Ihr Mainboard einen M.2-2280-NVMe-Slot hat, laufen die genannten Modelle in der Regel problemlos. Achten Sie aber auf Details: Manche Boards teilen Lanes mit SATA-Ports (ein SATA-Port wird deaktiviert), und nicht jeder M.2-Slot hängt direkt an der CPU – manche laufen über den Chipsatz und teilen Bandbreite. Aktualisieren Sie zudem das BIOS, besonders bei älteren B450-Boards, um NVMe-Kompatibilität und Boot-Support sicherzustellen. Im Zweifel: Handbuch lesen, Slot-Belegung prüfen, dann erst bestellen.
⚡ Merke ich im Gaming einen Unterschied zwischen günstiger und teurer NVMe-SSD?
Kurze Antwort: Oft nur moderat – aber gute SSDs fühlen sich beim Patchen, Entpacken und Level-Laden konstanter an.
Ausführlich: In vielen Spielen sind die Unterschiede bei reinen Ladezeiten kleiner, als man erwartet, besonders wenn beide SSDs NVMe sind. In der Praxis zeigt sich der Vorteil besserer Modelle beim „Drumherum“: große Updates, Shader-Compiles, Entpacken von Daten und parallele Hintergrundlast (Discord, Browser, Windows Update). Eine hochwertigere SSD bleibt dabei stabiler und weniger schwankend. Wenn Sie viel installieren/deinstallieren oder riesige Bibliotheken managen, ist eine gute Mittelklasse-SSD (SN770/990 EVO) meist der beste Kompromiss. Für reine Casual-Games reicht Budget oft ebenfalls.
🎯 Welche Kapazität ist für den Ryzen 7 5700G am sinnvollsten: 1TB oder 2TB?
Kurze Antwort: 2TB ist häufig der bessere Sweet Spot – mehr Reserve, weniger „Aufräumstress“.
Ausführlich: Windows, Programme, Cache und Spiele wachsen stetig. Mit 1TB kommen Sie klar, aber Sie landen schneller bei 70–90% Füllstand – und genau dann werden Updates und große Installationen nervig. 2TB bringt nicht nur Platz, sondern auch Komfort: Mehr Reserve für Over-Provisioning, weniger Fragmentierung im Alltag und oft bessere Performance, weil mehr NAND-Chips parallel arbeiten können (modellabhängig). Wenn Ihr Budget es hergibt und Sie eine Spielebibliothek oder Medienprojekte haben, würden wir 2025 eher zu 2TB raten. 1TB ist okay als Systemdisk plus zweite SSD.
🛡️ Wie wichtig sind TBW, Garantie und Firmware-Updates bei SSDs?
Kurze Antwort: Für Vielschreiber und Creator sehr wichtig, für normale Nutzer „nice to have“, aber trotzdem ein Qualitätsindikator.
Ausführlich: TBW (Total Bytes Written) gibt an, wie viel geschrieben werden kann, bevor die Hersteller-Spezifikation erreicht ist. Für Office und Gaming ist das meist kein Engpass, weil Sie überraschend lange brauchen, um hohe Schreibmengen zu erzeugen. Sobald Sie aber Video-Editing, VM-Images, Datenbanken oder große Backups machen, zählt TBW und ein stabiler Hersteller-Support deutlich mehr. Firmware-Updates können Bugs beheben, Stabilität verbessern und manchmal sogar Performance/Kompatibilität optimieren. Deshalb mögen wir Hersteller mit gutem Tooling und nachvollziehbarer Update-Politik – gerade für AM4-Setups, die lange laufen sollen.
📦 Was ist normalerweise im Lieferumfang enthalten – brauche ich Zubehör?
Kurze Antwort: Meist nur die SSD; Heatsink/Schraube kommen häufig vom Mainboard.
Ausführlich: NVMe-M.2-SSDs werden in der Regel „nackt“ geliefert, also ohne M.2-Schraube und ohne Kühlkörper. Die M.2-Schraube liegt typischerweise dem Mainboard bei (oder ist bereits vormontiert). Viele B550/X570-Boards haben zudem M.2-Heatsinks – die sollten Sie nach Möglichkeit nutzen. Wenn Ihr Board keinen Heatsink hat und Ihr Gehäuse wenig Luftstrom bietet, lohnt sich ein günstiger M.2-Kühler. Achten Sie außerdem auf die Länge (meist 2280) und darauf, ob im Gehäuse ausreichend Platz für einen Heatsink unter der Grafikkarte bleibt.
Vergleichstabelle: Die besten SSD im Überblick
| Modell | Vorteile | Nachteile | Ideal für |
|---|---|---|---|
| Samsung 990 EVO (NVMe M.2) |
|
|
Allround-PCs, Gaming + Produktivität, „einmal kaufen und Ruhe“ |
| WD Black SN770 |
|
|
Preisbewusste Gamer, Alltags-PCs, Upgrade von SATA |
| Samsung 990 PRO |
|
|
Creator, Power-User, Enthusiasten, langfristige Investition |
| Crucial P3 Plus |
|
|
Budget-Gaming, Office, Zweitrechner, große Bibliotheken zum kleinen Preis |
| Kingston KC3000 |
|
|
Creator-Workflows, Backups, große Datei-Transfers |
Technologie-Trends bei SSD
2025 ist bei SSDs weniger „nur schneller“, sondern vor allem „konstanter und effizienter“. Viele Hersteller optimieren Controller und Firmware so, dass typische Alltagslasten (Random-IO, kurze Bursts, parallele Tasks) besser abgedeckt werden. Gleichzeitig sehen wir eine stärkere Trennung zwischen Kapazitäts-SSDs (oft QLC, günstiger pro TB) und Performance-/Workload-SSDs (häufig TLC, bessere Dauerleistung). Für AM4-Setups wie den Ryzen 7 5700G ist das wichtig: Sie profitieren oft mehr von guter Effizienz und stabiler Latenz als von theoretischen Spitzenwerten, die das System ohnehin nicht komplett ausreizen kann.
Auch das Thema Thermik bleibt präsent: NVMe-SSDs sitzen häufig unter der GPU oder in Luftstau-Zonen. Hersteller reagieren mit effizienteren Designs und optionalen Heatsink-Varianten, während Mainboards immer häufiger M.2-Kühllösungen mitbringen. Dazu kommt: Tools und Firmware-Ökosysteme werden wichtiger – Monitoring, Gesundheitsstatus und Updates sind für viele Käufer ein echtes Kaufargument geworden.
Die wichtigsten Trends im Jahr 2025:
- Mehr Fokus auf Effizienz: Weniger Watt, weniger Hitze, dafür stabilere Leistung in kompakten Builds.
- TLC vs. QLC klarer getrennt: QLC punktet beim Preis pro TB, TLC bei Konstanz und Dauerlast.
- Firmware & Tooling als Qualitätsmerkmal: Hersteller-Support entscheidet zunehmend über „Langzeit-Zufriedenheit“.
- Thermik-Design wird Standard: Heatsinks am Board/auf der SSD sind häufiger und relevanter als früher.
Fazit und Empfehlung
Für den AMD Ryzen 7 5700G lohnt sich eine SSD, die nicht nur theoretisch schnell ist, sondern im Alltag sauber abliefert. Unsere Beste Gesamtwahl, die Samsung 990 EVO, ist genau deshalb so stark: Sie bietet ein sehr „rundes“ Systemgefühl, bleibt effizient und passt in die meisten AM4-Builds ohne großes Gefrickel. Wenn Sie das Maximum an Konstanz und Reserve wollen (Creator, viele große Transfers, intensiver Cache), ist die Samsung 990 PRO die Premium-Entscheidung – teuer, aber überzeugend. Für den smarten Kauf empfehlen wir die WD Black SN770: viel gefühlte Performance pro Euro. Wenn Ihr Budget knapp ist, ist die Crucial P3 Plus ein ehrlicher Einstieg, solange Sie keine extremen Dauer-Schreiblasten erwarten. Und wer oft große Projekte bewegt, findet in der Kingston KC3000 einen passenden Spezialisten – idealerweise mit Heatsink. Welcher Typ sind Sie?